Jeder Tag
jeder einzelne
ist es wert
gelebt
zu werden
sei
er
auch
noch
so schwierig
sei
die Situation auch noch so schwierig
seist du auch noch so unglücklich
nicht
in der Lage
deine Probleme
relativ zu sehen
dein Sein, das, was dich ausmacht, deine Essenz
Betrifft das
Nicht
Nicht im geringsten
du
Bist
Immer da
Das Funkeln deiner
Augen
Dahinter kannst du
Sie finden
Die Wahrheit
DU BIST
Jetzt.
Ich sehe dich!
Ich sehe dich
sehe wo du herkommst
sehe wo du hingehst
du bist die Krone
das Beste was die Schöpfung hervor gebracht hat
doch du machst dich klein so klein
warum?
Was hast du davon.
Es hat dir einmal gedient
heute nicht mehr
lass es los.
Ich sehe deine Schritte
sehe deian hadern
nehme wahr
wo du herkommst
sehe deinen Weg
bin da
begleite dich
ich, dein Leben
deine Essenz
trau dich
Lass sie brechen die Dämme
Gib ihn auf
den Widerstand
gib dich hin
dem Leben
das du bist
vertraue dir
folge
weniger
deiner Programmierung
für das
Leben, das
du bist
denkst du?
Ich bin
Weiter
Als du
Denkst
Du
Bist
Weiter
Als
Ich denke
Warum
Denken wir soviel
?
Laufen lassen
Manchmal erscheint einfach alles kompliziert und egal, was du machst, es wird immer unübersichtlicher. Du strampelst dich ab, machst, tust, denkst, überlegst, suchst Wege. Und verläufst dich doch im Dschungel. Genau so geht es mir gerade, ich hab ein paar Möglichkeiten, aber weiß nicht, welche ich wählen soll. Zuerst war die mutige Variante nicht greifbar und an anderer Stelle war die Variante, die sich automatisch ergeben hat, auch irgendwie nicht richtig und ist vor allem entstanden, weil du davon geschrieben hast, ohne es so meinen und nun versuchst du, zu optimieren, weil du denkst, es wird nicht gut. Lehn dich mal einen Moment zurück und lass laufen 🙂 Lass einfach laufen und die Dinge ordnen sich selber. Du wirst sehen, alles ordnet sich und passt dann schon 🙂
Zeit ist nie das Problem!
Ich war diese Woche bei den Gesundheitstagen des Lebenswecker e.V., eine großartige Veranstaltung, bei der Heiler, Therapeuten und Alternativmediziner zusammen kommen, um Menschen in schwierigen Lebenslagen ehrenamtlich zu helfen.
Ich durfte unter Anderem eine Watsu-Session, das ist eine Art Wasser-Shihatsu, bei der man von erfahrenen Leuten durchs Wasser gezogen wird, auf eine Art und Weise, die sehr entspannend ist und ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Auf jeden Fall eine tolle Erfahrung!
Anfangs bin ich im Wasser immer sehr angespannt, was irgendwann später wieder nachlässt und daran liegt, dass sich mein Körper nicht mehr auskennt (das Bezugssystem fehlt). Irgendwann lässt das aber wieder ein Stück weit nach, was an der Gewöhnung liegt und dieses Mal war die Spannung besonders heftig und lang anhaltend, sodass es erst gegen Ende der halben Stunde merklich besser wurde, was Sandra zu der Aussage veranlasste, dass „das Problem mit der Zeit sei“.
Dieser Satz arbeitete ein bisschen in mir und unter der Dusche kam mir dann folgende Lösung in den Sinn: „Die Zeit ist nie das Problem, es ist immer unser Widerstand zu dem, was ist“. Das ist genau ein wichtiger Punkt: Wir meinen immer, alles müsste anders sein, als es ist, nur, weil wir an dem, was gut ist, festklammern. Und warum machen wir das? Weil unser Kopf meint, die Situation überblicken zu können und daraus schließt, dass es nur wieder schlechter werden könne. Dabei ist es so, wie es ist, perfekt. Es ist vielleicht nicht immer so gemütlich, aber es ist immer so, dass wir maximal wachsen können, was wir nur verhindern können, indem wir gegen das arbeiten, was ist und was sein will.
Für mich war jedenfalls diese halbe Stunde im Wasser perfekt, sonst wäre es mir hinterher nicht so gut gegangen, wie es mir ging.
„Stimmt, da hast du recht“
Gestalked
Leute, ich hab gestalked. Und das fühlt sich soo scheiße an, dass es mir fast das Herz bricht. Ich hab mich letzte Woche in eine Frau verguckt, die ich ganz arg toll fand und hab ihr tags darauf über jemand drittes eine Nachricht zukommen lassen, dass ich sie gerne in den Wald mitnehmen würde und sie hat auf eine Art und Weise abgesagt, dass mir sofort klar war, dass da nix geht, was natürlich täuschen kann. Tags darauf bin ich an die Stelle zurück gekehrt, an der ich sie 2 Tage vorher kennengelernt habe und da war sie auch wieder, allerdings mit dem gemeinsamen Bekannten, was mir sofort das Gefühl vermittelt hat, dass ich mich besser nicht dazu geselle. Also hab ich mich ein Stück davon entfernt ins Gras gelegt, hinter eine Art flaches Gebüsch, aber das war nicht geplant, das mit dem Gebüsch, das war einfach der nächste freie Platz, der einladend aussah. Soweit, so gut. Allerdings konnte ich es dann eine ganze Weile nicht lassen, rüber zu starren und den beiden bei ihrer Artistik zuzuschauen (wörtlich gemeint). Irgendwann hab ich mich dann überhaupt nicht mehr getraut rüber zu sehen und habe mich stattdessen, abwechselnd hingelegt, in mein Buch geschaut und verkrampft versucht, nicht da hin zu glotzen. Als kurz darauf mein Helfer vom Eis holen zurück kam, waren die beiden nicht mehr da. Kann Zufall sein, fühlt sich aber nicht so an. Seitdem geht’s mir jedenfalls mehr oder weniger schlecht, viele, viele Gedanken und heftige Körpergefühle, die da in mir raus sausen und sich festkrallen, gefühlt werden wollen, rotieren und ganz schön aufrührend sind. Immerhin mach ich mich deswegen nicht mehr so fertig wie früher, was viel wert und die halbe Miete ist, weil so Heilung stattfindet, Schritt für Schritt und in Spiralen. Nicht auf einmal.
Erhebe dich
Erhebe dich, bleib nicht stehen,
Geh weiter, sei der Wind
Der dich trägt
Lass los
Halt fest
Finde dich
Verliere dich
Sei du selbst
Sei ich
Sei stärker, als du
Denkst
.
Genervt?
Wenn du mal wieder das Gefühl hast, etwas falsch gemacht, Leute genervt oder frustriert zu haben, nimm es nicht so schwer, es ist völlig normal, dass du ab und zu in alte Verhaltensweisen rein rutschst, du alte Muster wieder lebst, und dich unbeliebt machst. Meinst du jedenfalls. Was du in anderen auslöst, weißt du doch im Normalfall gar nicht so genau, sondern lediglich, was dein Kopf darüber denkt. Je nach Situation und Stimmung kann das ganz unterschiedlich sein, was klar macht, dass Gedanken nicht wirklich ein guter Wegweiser sind, besteht ja doch alles aus wiederholten Traumata. Entspann dich in die Anspannung hinein, die das bei dir auslöst, damit erreichst du mehr, als je durch klären mit Anderen erreichen könntest.
Wenn sich Menschen von dir abwenden, weil du etwas dummes gemacht oder gesagt hast, sollten sie vielleicht einfach nicht zu dir gehören, andernfalls würden sie es dir nachsehen oder es gar nicht als Fehler ansehen, was ein weiterer guter Punkt ist.
